Viele Führungskräfte investieren mit einem skeptischen Blick in künstliche Intelligenz (KI): Sie sind besorgt, dass Kunden und Mitarbeiter der Übernahme und Verwendung dieser Technologie nicht vertrauen werden. Deshalb ist es zwingend erforderlich, dass Organisationen ihre Strategien auf den Grundsätzen einer verantwortungsvollen KI aufbauen.

Mehrere Forschungsberichte deuten darauf hin, dass die Verbraucher gespalten sind: Die eine Hälfte sieht KI negativ und die andere Hälfte positiv.[1] Bei Personen, die am Arbeitsplatz mit KI-Tools in Berührung gekommen sind, gibt es eine ähnliche Kluft zwischen denjenigen, die sagen, dass sie die Produktivität verbessern, die Produktivität beeinträchtigen oder keine Auswirkungen gehabt haben.[2]

Eine von Workday in Auftrag gegebene und von FT Longitude durchgeführte Mitarbeiterumfrage ergab, dass die Mehrheit der Mitarbeiter und Führungskräfte KI begrüßt, aber[AT1]  auf allen Ebenen der Belegschaft eine Vertrauenslücke besteht[2] , wobei die Mitarbeiter weniger Vertrauen zeigten als Führungskräfte.

Während 70 % der Führungskräfte der Meinung sind, dass KI so entwickelt werden sollte, dass eine Überprüfung und Intervention durch den Menschen problemlos möglich ist, glauben 42 % der Mitarbeiter, dass ihr Unternehmen nicht genau weiß, welche Systeme vollständig automatisiert werden sollten und welche nach wie vor den Eingriff durch den Menschen erfordern.

Die Vertrauenslücke schließen

Es ist klar, dass Führungskräfte zeigen müssen, dass sie eine verantwortungsvolle KI-Strategie verfolgen. Sie sollte auf einer Grundlage aus ethischer Entwicklung, verantwortungsvoller Umsetzung, transparenter Leitlinien und Smart Governance beruhen.

Nur 22 % der Mitarbeiter gaben in der Mitarbeiterbefragung an, dass ihr Unternehmen ihnen Leitlinien für einen verantwortungsvollen KI-Einsatz zur Verfügung gestellt hat. Das ist ein Warnsignal für Führungskräfte, wenn man bedenkt, wie viele Organisationen schnell Generative-KI-Tools eingeführt haben oder Tools und Large Language Models testen. Ohne ausreichende Transparenz könnten Mitarbeiter und Kunden die Lücken mit angstbesetzten Mutmaßungen ausfüllen.

Verantwortungsvolle KI-Rahmen tragen dazu bei, das Vertrauen der Stakeholder in den großangelegten Einsatz von KI-Systemen zu stärken. Eine ethische Entwicklung muss auf dem Verständnis und der Minderung des Risikos unbeabsichtigter Folgen beruhen. Eine verantwortungsvolle Umsetzung erfordert robuste Kontrollen für Datenschutz und Sicherheit, die einer genauen Überprüfung durch externe Audits unterliegen.

Smart Governance beginnt mit der Einhaltung anerkannter Rahmenwerke und Richtlinien, wie dem National Institute of Standards and Technology (NIST) AI Risk Management Framework und dem KI-Gesetz der Europäischen Union.

Die Zusammenarbeit zwischen CFOs und IT-Führungskräften bei der Einführung verantwortungsvoller KI-Strategien ist von entscheidender Bedeutung, um das Datenmanagement und die Datenstrategie zu regeln, KI-Vorschriften einzuhalten und die Compliance besser zu gewährleisten.

Von vertrauenswürdiger KI profitieren

KI hat bereits in vielen Organisationen manuelle Arbeit und Prozesse reduziert, sodass sich die Mitarbeiter auf Innovationen und andere wertschöpfende Aktivitäten konzentrieren können und sichergestellt ist, dass Führungskräfte Talente und Personal strategischer einsetzen können. Ohne eine solide Grundlage, die das Vertrauen fördert, glauben einige Mitarbeiter und Kunden möglicherweise, dass ihre Bedenken nicht in die KI-Geschäftsstrategien einfließen.

Durch die Einführung verantwortungsvoller KI können Führungskräfte Ängste und Unsicherheiten überwinden, um sicherzustellen, dass ihre Organisationen zukunftsorientiert ausgerichtet sind und ihre Kunden darauf vertrauen können, dass ihre Interessen geschützt werden.

Entdecken Sie die Herangehensweise von Workday an verantwortungsvolle KI. Weitere Informationen finden Sie hier.


[1] Why European consumers are split over the future of AI“, 15. März 2024. ING.

[2] Nearly a third of consumers think AI has improved workplace productivity, 8. März 2024. YouGov


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